Die Aachener Printen, welches Leckermaul kennt sie nicht. Gerade um die Weihnachtszeit erfreut sich das Aachener Gebäck großer Beliebtheit auf der ganzen Welt. Aber was genau ist überhaupt eine Printe? Für mich als echter Aachener ist dies natürlich eine einfach zu beantwortende Frage. Bei der Aachener Printe handelt es sich um ein Lebkuchen ähnliches Gebäck, welches mit Zimt, Anis, Nelken, Kardamom, Koriander, Piment, aber auch Orangeat und Ingwer gewürzt wird. Gesüßt wird die Printe übrigens nicht wie der Nürnberger Lebkuchen mit Honig, sondern mit einem Zuckerrüben Sirup. Die Aachener Printen gibt es in vielen verschiedenen Formen und Größen, wobei die spektakulärste wohl der Printenmann sein wird. Hierbei wird die Öcher Printe in Form eines Mannes oder einer Frau gepresst, denen man im wahsten Sinner des Wortes den Kopf abbeißen kann. Der Begriff Aachener Printe ist übrigens von der EU geschützt.
In der Aachener Region wird die Printe auch gerne genutzt um die Soße für Sauerbraten zu verfeinern.
Übrigens, die ersten Printen stammen aus dem belgischen Dinant. Hier werden schon seit 1000 Jahren Gebildebrote hergestellt.
Hier ein Paar links zu Printenfabrikanten:
http://www.noobis.de, http://www.lambertz.de, http://www.printen.de